TheaterTanzPerformance

alles besser als wie richtig arbeiten

als die ClownDoctors Gerd und Carmensita mit dem Lift die KindertStation des LKH in Klagenfurt betreten, kommen ihnen ein paar BauArbeiter entgegen. die kecken Maurer haben natürlich schon einen tollen Spruch parat, zwischen den Lippen zum Abschuss bereit: „alles besser als wie richtig arbeiten, gell! haha!“. nach wie vor ist es ein gängiges Clichée bei vielen Menschen, dass die performativen Künste ein sich Drücken vor richtiger Arbeit sind. dass die Kunst Zeitvertreib ist, nur Spaß macht und der Gesellschaft keinen „Nutzen“ liefern würde. wie also rechtfertigen. soll eine_r sich rechtfertigen? oder gar nichts sagen; nach dem Motto es müssen sich wirklich nur jene rechtfertigen, die was zu rechtfertigen haben? sollen wir ständig sagen und zeigen, wie die kreative Arbeit jenes wieder hervorholt was ein großer Teil der ArbeitsWelt unterdrückt und niedermäht; zB Gefühle, Sehnsüchte, Fantasie … oder reicht es aus einfach zu tun? Kunst zu „tun“, an die Oberfläche zu bringen, was in einem vorgeht und wieder vergeht?

die Gute Nachricht ist, dass sich die TigerPopulation wieder erholt. 2010 gab es noch ca. 3200 Exemplare, heute sollen es in Indien allein an die 3300 sein, das indische Umweltministerium gab an, dass es an die 714 Exemplare mehr gibt. dass ist die Gute Nachricht. die schlechte ist, dass auf der Welt immer noch zu viele Leute „richtig“ arbeiten und deshalb viele Tiere und mittlerweile auch wir Menschen in ziemlich großer Gefahr sind. ihr koennt mir gerne ein paar Katzenfotos schicken.

florian@teatrozumbayllu.net

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